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Politik in Deutschland
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Welche Partei wählt ihr im September (Volljährigkeit vorausgesetzt)?
B'90 die Grünen
11%
 11%  [ 7 ]
CDU/CSU
33%
 33%  [ 20 ]
FDP
3%
 3%  [ 2 ]
SPD
25%
 25%  [ 15 ]
WASG
8%
 8%  [ 5 ]
Andere
6%
 6%  [ 4 ]
Garnicht
11%
 11%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 60

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unex`9dots
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Angemeldet: 02.08.2003
Beiträge: 1106
Wohnort: Karlsruhe
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BeitragVerfasst am: 22.09.2005, 15:15    Titel: Antworten mit Zitat
Kann mir einer mal plausibel erklären warum es so sonnenklar ist das man schwarz-gelb wählen soll????
Nein kann keiner!

Wir wärs ihr setzt euch auch mal richtig mit der "gegnerischen" Party auseinandern oder am besten fangt ihr erstmal mit der eigenen an. Erzählt doch mal die ach so tollen Ideen die uns garantiert aus der Krise ziehen! Ich bin gespannt....

und wenn ihr damit fertig seid überlegt ihr euch das man eben mehr oder weniger Zuversicht in diese Vermutungen haben kann...
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cain.
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Angemeldet: 04.06.2004
Beiträge: 1506
Wohnort: St. Gallen

BeitragVerfasst am: 22.09.2005, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat
uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

und wenn ihr damit fertig seid überlegt ihr euch das man eben mehr oder weniger Zuversicht in diese Vermutungen haben kann...


Was auch eindeutig aus meinem Vorpost hervorging, auch wenn ich es etwas auführlicher formuliert habe Winken
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Malte-Fx.de
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Angemeldet: 09.01.2005
Beiträge: 124


BeitragVerfasst am: 22.09.2005, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat
cain. hat folgendes geschrieben:



@Naridian: Sry, aber die Stammwählerschaft der SPD liegt keineswegs in den gebildeteren Kreisen Winken



Junge Menschen mit gutem Abschluss wählen mehrheitlich linke Parteien, hingegen Jungen Menschen mit schlechtem Abschluss eher SPD/CDU wählen.

Winken

Bringt uns das jetzt weiter?


16 Jahre CDU hams net geschafft und 4 Jahre SPD auch nicht.
Wobei ich mal sagen möchte das sich CDU und SPD garnicht mal so unterscheiden. CDU hat ja auch Hartz 4 ordentlich mitgestalten und glaubt mir nicht zum besseren.
CDU kürzt Schulen wie Gesamtschulen das Geld, ich frag mich bringt das mehr Bildung?
Ganz ehrlich:
Wollt ihr die alten Werte wieder...?
ja?


...
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cain.
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Angemeldet: 04.06.2004
Beiträge: 1506
Wohnort: St. Gallen

BeitragVerfasst am: 22.09.2005, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat
Wer die Regierungszeit der amtierenden Regierung nicht kennt, sollte nicht mitdiskutieren. Ich will eine handlungsfähige Regierung und keine, die bei jeder Entscheidung im Bundesrat abgeblockt wird.

Und

Zitat:
Junge Menschen mit gutem Abschluss wählen mehrheitlich linke Parteien, hingegen Jungen Menschen mit schlechtem Abschluss eher SPD/CDU wählen.


Ist absoluter Schwachsinn und demografisch durch nichts zu belegen.

Und: Ja, ich will die alten Werte wieder Winken:
Arbeitslosenzahlen
1998: 2.904.339
2005 (August): 4.728.000

Staatsverschuldung:
1998:1.153.000.000.000€
jetzt: 1.444.363.875.866€

Soll ich weitermachen? Winken
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naridian`9dots
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Angemeldet: 07.11.2003
Beiträge: 288
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BeitragVerfasst am: 22.09.2005, 18:02    Titel: Antworten mit Zitat
Was Intelligenz und Bildung der Wähler angeht hab ich wohl unabsichtlich eine ziemlich blöde Diskussion angezettelt.

Viele von euch meinen es könne eigentlich nur besser werden. In Wirklichkeit ist es aber so dass es garantiert noch schlechter wird. Das liegt an Gründen die jeder kennt:
1. Wir haben in Deutschland einen sehr hohen Lebensstandard und zwar relativ zu anderen Ländern auch in der Unterschicht. Deshalb können andere Länder weit billiger produzieren als wir. Je weiter die Globalisierung fortschreitet (und das wird sie unaufhaltsam) desto mehr müssen wir uns im Punkt kostengünstiger Produktion mit anderen messen.
2. Überalterung der Gesellschaft, also dass wir immer mehr Rentenempfänger und immer weniger Berufstätige haben, weil alle länger leben und weniger Kinder bekommen.

In Deutschland haben wir ziemlich das umfassendste Sozialsystem der Welt. Viel krasser als etwa in Amerika. Das bedeutet dass der Staat sehr viel Geld für Rente, Gesundheitssystem, Arbeitslosengeld usw. ausgibt. Aus obigen Gründen ist unser jetziges System nicht mehr finanzierbar. Es gibt drei Möglichkeiten:
1. Mehr Geld einnehmen durch höhere Steuern oder stärkere Wirtschaft
2. weniger Sozialleistungen (Geld kürzen oder weniger Arbeitslose durch stärkere Wirtschaft)
3. Geld aufnehmen und hoffen dass man es irgendwann zurück zahlen kann

Alle Parteien wollen hier und da ein bisschen die Steuern erhöhen und hier und da ein bisschen die Sozialleistungen kürzen. Das machen sie auch aber wer es übertreibt wird abgewählt. Geld muss ganau so viel aufgenommen werden wie man eben nicht durch die anderen Methoden zusammenbekommt.
Bleibt die Wirtschaft. Wir sind uns wohl alle einig dass die Wirtschaft das aller wichtigste Thema der Politik ist, da nur dadurch unsere Probleme wirklich in Angriff genommen werden können. Das wissen auch die Parteien und dashalb haben sogar die Grünen mitlerweile einen Schwerpunkt auf Wirtschaftspolitik.

Jetzt könnte man denken "Ahaaa, die CDU ist doch die Wirtschaftspartei". Nur davon kann heute keine Rede mehr sein. Auch die SPD hat ihr Konzept wie man die Wirtschaft stärkt und keiner von uns kann behaupten zu verstehen welches das bessere von beiden Konzepten ist. Also haltet euch ein bisschen zurück zu behaupten dass man nur aus Eigennutz SPD wählen kann usw. Die CDU hat es in den Jahren davor nicht besser gemacht, die Probleme sind nur in natürlicher Weise aus oben genannten Gründen eher größer geworden. Ich fürchte unsere Probleme kann keine Partei lösen weil die einzige Möglichkeit wäre massiv unseren Lebensstandard (Sozialleistungen, Gehalt usw.) zu kürzen und das will wirklich niemand!
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Malte-Fx.de
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Angemeldet: 09.01.2005
Beiträge: 124


BeitragVerfasst am: 22.09.2005, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat
thx jetzt brauch ich nichts mehr sagen ^^

dito
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rey
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Angemeldet: 24.07.2004
Beiträge: 810
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BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 08:05    Titel: Antworten mit Zitat
cain. hat folgendes geschrieben:
Wer die Regierungszeit der amtierenden Regierung nicht kennt, sollte nicht mitdiskutieren.

Du sprichst mir aus der Seele...

naridian`9dots hat folgendes geschrieben:
Jetzt könnte man denken "Ahaaa, die CDU ist doch die Wirtschaftspartei". Nur davon kann heute keine Rede mehr sein. Auch die SPD hat ihr Konzept wie man die Wirtschaft stärkt und keiner von uns kann behaupten zu verstehen welches das bessere von beiden Konzepten ist. Also haltet euch ein bisschen zurück zu behaupten dass man nur aus Eigennutz SPD wählen kann usw. Die CDU hat es in den Jahren davor nicht besser gemacht, die Probleme sind nur in natürlicher Weise aus oben genannten Gründen eher größer geworden.


Dann erkläre mir bitte, warum diverse Großunternehmen sich für die CDU/CSU (als Beispiel führe ich hier mal die Siemens AG bei N-TV und N24 kurz vor der Bundestagswahl auf) aussprechen. Meiner Meinung nach ist die CDU/CSU immernoch die Wirtschaftspartei schlechthin.
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oakleY
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Angemeldet: 30.11.2003
Beiträge: 97
Wohnort: Stutensee

BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat
naridian`9dots hat folgendes geschrieben:
Dann erkläre mir bitte, warum diverse Großunternehmen sich für die CDU/CSU (als Beispiel führe ich hier mal die Siemens AG bei N-TV und N24 kurz vor der Bundestagswahl auf) aussprechen. Meiner Meinung nach ist die CDU/CSU immernoch die Wirtschaftspartei schlechthin.


sehr richtig... vor allem sollte man sich mal anschauen was für Leute in den Parteien zu Gange sind und ich wage mal zu behaupten, dass die CDU/CSU eindeutig mehr Leute mit mehr Ahnung von Wirtschaft haben als irgendeine andere Partei... war auch schon komisch auf der IAA zu hören dass alle die wirtschaftlich was auf die Beine gestellt haben das Wahlergebnis als Katastrophe für die Wirtschaft bezeichnet haben...
@naridian: Du weißt ich liebe es mit dir über Politik zu diskutieren Winken
Aber: Einfach zu sagen keiner hat Ahnung ist ein bisschen zu einfach, denn in der Demokratie hat nunmal jeder Staatsbürger wahlrecht, deshalb denk ich schon, dass man auch wenn man sich nicht jeden Punkt jeden Wahlprogramms anschaut durchaus die Fähigkeit hat nach seinen Gesichtspunkten richtig zu wählen... sonst müssten wir einen Vorwahltest durchführen in dem die Parteiprogramme abgefragt werden... Mit den Augen rollen
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unex`9dots
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Angemeldet: 02.08.2003
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BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat
wer wuerde sich als boss bitte nicht freuen wenn die Bedingungen für die Arbeitnehmer verschlechtert werden?

Wer profitiert denn von lockererem Kündigungsschutz?
Muss eine Firma die Mehrwertsteuererhöhung zahlen?
Wer profitiert von der Reduzierung der Nebenkosten?

Kann man wohl keinem, der in einer Führungspostition ist, verübeln wenn er da CDU/CSU wählt.

Man sollte aber auch bedenken, das sowas vielleicht die Wirtschaft fürdert, nur auf wessen kosten geht das denn wenn man mal die Maßnahmen anschaut? Führt das nicht vielleicht zu einer weiteren Aufspaltung der Gesellschaft in arm und reich? Genau DAS zu vermeiden sollte aber die Aufgabe des Staates sein! Was passiert wenn jeder so eine UNLOYALE Sichtweise hat wie die führenden Wirtschaftskräfte, die nur darauf bedacht sind ihren Gewinn zu maximieren, ihren Aktionären gute Bilanzen vorzulegen um selbst nicht gefeuert zu werden, fehlt da der gewinnorientierten Wirtschaft nicht vielleicht doch ein bischen die Weitsicht? Klar kann ich es verstehen wenn ein Manager versucht seine Gewinne kurzfristig zu maximieren, da er sonst ganz schnell um seinen Job fürchten muss, nur geht bei diesem Selbsterhaltungstrieb nicht die Weitsicht verloren? Was ist wenn die Klippe zwischen arm und reich immer größer wird? Was passiert wenn die Deutschen die schönen deutschen Autos nichtmehr in Massen kaufen können sondern auf billige Chinesen zurückgreifen müssen?
Es ist eben nicht so einfach sonst - o wunder - hätten wir keine Probleme....
und unser Spzialsystem etc. muss der Staat nebenbei auch irgendwie finanzieren!

@oakley: das Wahlprogramm zu kennen hat ja wohl nichts mit Ahnung haben zu tun... wir maßen uns lediglich nicht an die Punkte des Wahlprogramms richtig einschätzen zu können, da das Wirkungsgefüge in einem Staat so komplex ist das wir einen ganzen Bundestag brauchen um es nicht kontrollieren zu können Smilie , weswegen ich nicht verstehe wie manche behaupten können das es eine ganz klare Sache ist wen man wählen soll. Davon mal abgesehen kann sich jeder selbst ein Bild machen welche Rolle das Wahlprogramm in den letzten 20 Jahren in den Regierungsperioden wirklich gespielt hat... Das Wahlprogramm ist eben die eine Sache... das Einschätzen des Wahlprogramms die entscheidende Sache und da kann mir eben keiner erzählen das er das wirklich kann.
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cain.
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Angemeldet: 04.06.2004
Beiträge: 1506
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BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat
Du wirfst uns hier implizit eine eindimensionale Sichtweise vor, zeigst aber selbst nicht wirklich die angemessene Multiperspektivität.

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Wer profitiert denn von lockererem Kündigungsschutz?


Entgegen aller Ängste in den breiten Massen ist eines schon löange klar: eine Lockerung des Kündigungsschutzes würde Arbeitsplätze schaffen und nicht Arbeitnehmer auf einen Schleudersitz setzen. Wieso?
Wenn ein Betrieb mehr als 5 Mitarbeiter einstellt, darf er immer nur den letzten eingestellten Mitarbeiter entlassen.
In der Praxis zeigt sich das so: Man stellt drei neue Mitarbeiter ein. Der zuerst eingestellte verliert nach einem halben jahr jegliche Motivation und arbeitet nur noch kontraproduktiv, die beiden nach ihm eingestellten sind mit vollem Elan bei der Sache: Der Unternehmer ist nun in einer Zwickmühle: will er den kontraproduktiven Mitarbeiter entlassen, muss er auch auf die zwei - in einem kleinen Unternehmen evt. unverzichtbar gewordenen - sehr guten Mitarbeiter verzichten. Das wäre ein herber Verlust für sein Unternehmen (bei einer Beschäftigtenzahl von utner 10). So muss er wegen des Kündigungsschutzes einen total Arbeitsunwilligen weiterbezahlen und wird sich in Zukunft zweimal überlegen, ob er neue Mitarbeiter einstellt - oder aber nur noch einen Mitarbeiter pro jahr einstellen und sehr viel langsamer expandieren - und Abreitsplätze schaffen - als das eigentlich möglich wäre. Und volle SIcherheit gäbe es immernoch nicht, denn egal wie sehr wir an das Gute im Menschen glauben: es gibt tatsächlich Leute, die nur solange gut arbeiten, bis nach ihnen ein oder zwei andere eingestellt wurden. Dann hört die gute Arbeitsmoral vom einen auf den anderen Tag auf und die 'Neuen' sichern ihm den Rücken.

Ein weiteres Resultat: ein Großteil der Unternehmen mit 5 Mitarbeitern würde mehr Menschen einstellen, wenn eben jene Knebelungen nicht vorhanden wären. Denn das einstellen eines sechsten Mitarbeiters ist mitunter mit sehr großen Risiken verbunden.
Natürlich muss man die Mitarbeiter vor Willkür schützen, aber man sollte auch den Menschen die arbeiten WOLLEN und gut arbeiten die Möglichkeit geben zu arbeiten. Und diese Menschen würden von einem gelockerten Kündigungsschutz auch eindeutig profitieren. Und die Menschen die nicht so gut arbeiten und eher faul sind? Okay, für die wäre es tatsächlich ein Nachteil. Allerdings finde ich, dass das durchaus berechtigt wäre - und im Endeffekt würden die Arbeitslosenzahlen sinken.
Davon abgesehen: Den wirkjlich großen Unternehmen ist diese Klausel egal: Sie feuern einfach die 5000 zuletzt eingestellten Mitarbeiter, bei so vielen Mitarbeitern ist eine weitere Kontrolle ja schlicht unmöglich.
Wessen Klausel spielt also der Großindustrie in die Hände? Die der SPD, denn so bekommen große einen weiteren Wettbewerbsvorteil. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen - die 80% unserer Arbeitsplätze stellen und gut noch mehr stellen könnten - profitieren von CDU und FDP. Und im Ggsatz zu den von dir genannten Großindustriellen sind die Eigentümer dieser Unternehmen durchaus freundliche, hart arbeitende und durchaus nicht nur eigennützige Menschen.


uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Muss eine Firma die Mehrwertsteuererhöhung zahlen?


Falsche Frage. Die Frage ist vielmehr, ob wohlhabende oder ärmere bevölkerungsschichten sie zahlen müssten. Und da gilt: Ärmere Bevölkerungsschichten geben einen größeren relativen Anteil für ihre Ernährung aus. Die MwSt für Lebensmitteln liegt bei 7%. Die normale MwSt gilt v.a. für "Luxusgüter", also das meiste was man nicht zum eigtl. Überleben braucht. Also zahlen relativ gesehen hier die Wohlhabenden mehr.

Zur Information: die SPD plant die MwSt auf Lebensmittel auf den normalen Satz anzugleichen, ich glaube jeder kann sich selbst denken wer hier v.a. darunter leidet Mit den Augen rollen

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Wer profitiert von der Reduzierung der Nebenkosten?


Die Unternehmen, die dadurch auch im Inland expandieren können und hier Arbeitsplätze schaffen, anstatt sämtliche Produktionen ins Ausland zu verlegen. Was ist daran so schlimm und verwerflich?

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Kann man wohl keinem, der in einer Führungspostition ist, verübeln wenn er da CDU/CSU wählt.


Neidstaat Deutschland, mehr fällt mir dazu nicht ein.

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Man sollte aber auch bedenken, das sowas vielleicht die Wirtschaft fürdert, nur auf wessen kosten geht das denn wenn man mal die Maßnahmen anschaut?


Stimmt, wenn man hier Arbeitsplätze schafft könnte das die Wirtschaft der so genannten Billiglohnländer durchaus belasten.

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Führt das nicht vielleicht zu einer weiteren Aufspaltung der Gesellschaft in arm und reich? Genau DAS zu vermeiden sollte aber die Aufgabe des Staates sein!


DANN geh nach Kuba, die haben ihren Staat uter diesen Gesichtspunkten gegründet.
Im Ernst: diee Schere von arm und reich wird von der CDU keineswegs mehr begünstigt als von der SPD. Arbeitsplätze haben noch keinen in die Armut getrieben.

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Was passiert wenn jeder so eine UNLOYALE Sichtweise hat wie die führenden Wirtschaftskräfte, die nur darauf bedacht sind ihren Gewinn zu maximieren, ihren Aktionären gute Bilanzen vorzulegen um selbst nicht gefeuert zu werden, fehlt da der gewinnorientierten Wirtschaft nicht vielleicht doch ein bischen die Weitsicht?



Analog dazu die UNLOYALE Sichtweise der Arbeitnehmer, die nur darauf bedacht sind ihren Lohn jährlich erhöht zu bekommen, versuchen ihren Beruf gut zu machen, um selbst nicht gefeuert zu werden?

Tut mir Leid, aber deine Sichtweise ist hier recht eindimensional. Auch Führungskräfte werden gefeuert wenn sie schlecht arbeiten, Stichwort "Managerwechsel". Und wenn sie schlechte Bilanzen vorlegen ist das so, als würde ein Arbeitnehmer schlechte Arbeit abgeben. Ich werde niemandem vorwerfen nicht gefeuert werden zu wollen.
Es ist allerdings sehr naiv und erschreckend, dass du hier nicht möhctest, dass der Kündigungsschutz gelockert wird, gleichzeitig aber von leitenden ANgestellten erwartest, auf ihre eigene Kündigung hinzuarbeiten. Tut mir Leid, du kannst das gerne tun, aber in diesem land haben das weder Angestellte noch Führungskräfte vor. Wenn du ihnen das vorwerfen willst, ist das IMHO bedenklich.

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Klar kann ich es verstehen wenn ein Manager versucht seine Gewinne kurzfristig zu maximieren, da er sonst ganz schnell um seinen Job fürchten muss, nur geht bei diesem Selbsterhaltungstrieb nicht die Weitsicht verloren?


Mit den umfassenden Streiks gegen die Verlängerung der Arbeitszeiten vor gar nicht allzulanger Zeit im Osten haben auch die Arbeitnehmer nicht gerade Weitsicht bewiesen.

Klar kann ich es verstehen wenn ein Angestellter versucht seine Arbeitszeit kurffristig zu minimieren und jährliche Tariferhöhungen erwartet, auch wenn er dann um seinen Job fürchten muss, aber vermisst man nicht auch hier ganz eklatant die Weitsicht?

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Was ist wenn die Klippe zwischen arm und reich immer größer wird? Was passiert wenn die Deutschen die schönen deutschen Autos nichtmehr in Massen kaufen können sondern auf billige Chinesen zurückgreifen müssen?


Tun sie das nicht jetzt schon, wenn auch nicht bei Chinesen so doch bei günstigeren Asiaten? Und nicht nur bei Autos sondern bei allen Produkten? Wo wurde der Computer gebaut mit dem du diesen Post geschrieben hast?

Und wieso? Weil die Produktion dort einfach viel günstiger ist. Und die Konsumenten die Weitsicht vermissen lassen, wenn sie das günstigere asiatische Produkt kaufen. Aber dann den Konzernen Vorwürfe machen, weil sie Arbeitsplätze auslagern? Ziemlich naiv, findest du nicht? Schließlich gehen die Firmen die immernoch hier produzieren reihenweise pleite.
Hmm, wie war das noch mit dem Lohnnebenkosten senken? Das würde doch die produktion günstiger machen und deutsche Produkte wettbewerbsfähiger machen? Aber neeeee, das wäre ja total unsozial und würde der Großindustrie in die Hände spielen (Fragst du dich eigentlich nicht selbst wieso es ein in Asien produzierenden Unternehmen interessieren sollte wie hoch die deutschen Lohnnebenkosten sind? Nein? Seltsam.)


uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

das Einschätzen des Wahlprogramms die entscheidende Sache und da kann mir eben keiner erzählen das er das wirklich kann.


Es ist aber meine Pflicht als mündiger deutscher Staatsbürger, es zu versuchen. Deine übrigens auch, und anderen Leuten pauschal die Fähigkeit dazu abzusprechen ist weder angemessen noch ratsam noch zeugt es von einem starken demokratischen Grundverständnis.
Versuche doch demnächst lieber, sie zur intensiveren Auseinandersetzung mit Wahlprogrammen zu ermutigen, als ihnen jede Wahlfähigkeit abzusprechen Winken
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oakleY
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BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat
cain... ich stimm dir voll und ganz zu...
is vielleicht nich ganz rausgekommen bei meinem letzten Post, aber dein letzter Absatz triffts genau... was soll ich denn bitte machen wenn nicht ein Wahlprogramm zu interpretieren und danach zu wählen??
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unex`9dots
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Angemeldet: 02.08.2003
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BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat
cain. hat folgendes geschrieben:
Du wirfst uns hier implizit eine eindimensionale Sichtweise vor, zeigst aber selbst nicht wirklich die angemessene Multiperspektivität.

Ich versuche lediglich zum denken anzuregen und Stelle keine festen Thesen auf. Der einzige der hier immernoch Thesen aufstellt und meint er könnte die komplexen Wirkungsgefüge der Wirtschaft in einem Satz zusammenfassen bist du. Nebenbei sei erwähnt das ich selbst eher der CDU nahe stehe und nicht der SPD wie du vielleicht vermutest.

cain. hat folgendes geschrieben:

Entgegen aller Ängste in den breiten Massen ist eines schon löange klar: eine Lockerung des Kündigungsschutzes würde Arbeitsplätze schaffen und nicht Arbeitnehmer auf einen Schleudersitz setzen.


Diese These sagt irgendjemand... sollen wir im ernst mal sammeln wieviele solcher Thesen sich in letzter Zeit schon als falsch erwiesen haben?
Deine These baut auf Wagen Vermutungen über das verhalten von Arbeitnehmern - meinst du nicht das es genauso vertretbar ist, das jeder Arbeitnehmer heutzutage froh ist einen Job zu haben und deshalb sicherlich nicht durch Faulheit im Beruf diesen Job aufs Spiel setzt? Ist sicherlich eine genauso gewagte These ohne jeglichen Beweis.. es zeigt aber das es eben nicht so einfach Entscheidbar ist ob die Lockerung des Kündigungsschutzes so toll ist, weshalb ich da auch ein "?" gesetzt hatte. Sicher ist wohl nur das den Unterhnehmern dadurch Vorteile entstehen da sie flexibler werden.
Nebenbei sei erwähnt das Unternehmen nur Mitarbeiter einstellen wenn sie arbeit für diese haben - und wenn ich lese das die Telekom bis 2008 weiterhin ca. 10000-15000 Stellen abbauen will ist es doch wohl nicht gesichert das die Firmen darauf brennen neue Leute einzustellen. die 10k-15k p.a. haetten sie auch bei schwarz-gelb entlassen. Sicherlich ist das jetzt nur ein Beispiel einer großen Firma - ich will aber auch nur zum denken Anstoßen.

Zitat:
Ein weiteres Resultat: ein Großteil der Unternehmen mit 5 Mitarbeitern würde mehr Menschen einstellen, wenn eben jene Knebelungen nicht vorhanden wären. Denn das einstellen eines sechsten Mitarbeiters ist mitunter mit sehr großen Risiken verbunden.

Das stand sicherlich in einer CDU nahen Zeitung etc. lies eine SPD nahe Zeitung und sie erzaehlen dir das Gegenteil - wer hat bitte recht? Und wenn es eine Umfrage war bitte hinterfragen wer sie in Auftrag gegeben hat....
-> Traue nur der Statistik die du selbst gefälscht hast.

Zitat:
Natürlich muss man die Mitarbeiter vor Willkür schützen, aber man sollte auch den Menschen die arbeiten WOLLEN und gut arbeiten die Möglichkeit geben zu arbeiten.

Nein das will keine Partei... Cool

Zitat:
Wessen Klausel spielt also der Großindustrie in die Hände? Die der SPD, denn so bekommen große einen weiteren Wettbewerbsvorteil. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen - die 80% unserer Arbeitsplätze stellen und gut noch mehr stellen könnten - profitieren von CDU und FDP. Und im Ggsatz zu den von dir genannten Großindustriellen sind die Eigentümer dieser Unternehmen durchaus freundliche, hart arbeitende und durchaus nicht nur eigennützige Menschen.

Frag mal die Telekom wieviele Mitarbeiter sie in eine Auffanggesellschaft stecken musste weil sie sie nicht entlassen konnten - es sind Tausende. Du machst es dir schlichtweg zu einfach wenn du sagst das bei einer Rationalisierung die zuletzt eingestellten Mitarbeiter entlassen werden, wäre das der Fall würde sie erst garnicht eingestellt, meist sind es Mitarbeiter die schon länger im Unternehmen sind und deren Funktion jetzt eingespart bzw. umstrukturiert wird.



uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Muss eine Firma die Mehrwertsteuererhöhung zahlen?


Zitat:
Falsche Frage. Die Frage ist vielmehr, ob wohlhabende oder ärmere bevölkerungsschichten sie zahlen müssten. Und da gilt: Ärmere Bevölkerungsschichten geben einen größeren relativen Anteil für ihre Ernährung aus. Die MwSt für Lebensmitteln liegt bei 7%. Die normale MwSt gilt v.a. für "Luxusgüter", also das meiste was man nicht zum eigtl. Überleben braucht. Also zahlen relativ gesehen hier die Wohlhabenden mehr.

Kein Argument. Wer mehr Geld hat kann mehr ausgeben... Fakt ist das der größere Teil der Bevölkerung eher zu den "ärmeren" Bevölkerungsschichten zu zählen ist. Woher der großteil der Kaufkraft des deutschen Volkes kommt kannst du dir selbst überlegen. Du machst es dir mit deinen Überlegungen wieder zu einfach vorallem wenn du mir eine eindimensionale Sichtweise vorwirfst.

Zitat:
Zur Information: die SPD plant die MwSt auf Lebensmittel auf den normalen Satz anzugleichen, ich glaube jeder kann sich selbst denken wer hier v.a. darunter leidet Mit den Augen rollen

Wie schon erwähnt bin ich eher CDU lastig. Irgendwoher muss das Geld für sozialsystem eben kommen - wer eine Patentlösung liefert kriegtn Keks

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Wer profitiert von der Reduzierung der Nebenkosten?


Zitat:
Die Unternehmen, die dadurch auch im Inland expandieren können und hier Arbeitsplätze schaffen, anstatt sämtliche Produktionen ins Ausland zu verlegen. Was ist daran so schlimm und verwerflich?

Wieder machst du es dir zu einfach - hast du dir schonmal überlegt um WIEVIEL die Nebenkosten gesenkt werden muessten damit es sich fuer eine Firma wirklich lohnt nicht ins Ausland zu gehen? Wer soll das bezahlen?
Ob die, im Vergleich zu den Lohnnebenkosten im Billigproduktionsländern, winzigen Senkungen der Lohnnebenkosten nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein wären kann keiner sagen. Fakt ist wiederum das für einen Unternehmer eine Senkung der Nebenkosten besser ist als keine Senkung, auch wenn sie nur sein in Deutschland sitzendes Management betrifft, welches aber vermutlich sowieso in Deutschland sitzt. Das meine ich mit Gewichtung der Programmpunkte.

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Kann man wohl keinem, der in einer Führungspostition ist, verübeln wenn er da CDU/CSU wählt.

Ich sprech nur aus wie es ist - wüsste nicht was das mit Neid zu tun haben sollte.

Zitat:
uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Man sollte aber auch bedenken, das sowas vielleicht die Wirtschaft fürdert, nur auf wessen kosten geht das denn wenn man mal die Maßnahmen anschaut?


Stimmt, wenn man hier Arbeitsplätze schafft könnte das die Wirtschaft der so genannten Billiglohnländer durchaus belasten.

Das hier Arbeitsplätze entstehen ist wieder soe eine Behauptung die absolut zu hinterfragen ist. Die Globalisierung spricht, wie naridian schon erwaehnt hat, generell dagegen.
Zitat:

uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Führt das nicht vielleicht zu einer weiteren Aufspaltung der Gesellschaft in arm und reich? Genau DAS zu vermeiden sollte aber die Aufgabe des Staates sein!


DANN geh nach Kuba, die haben ihren Staat uter diesen Gesichtspunkten gegründet.
Im Ernst: diee Schere von arm und reich wird von der CDU keineswegs mehr begünstigt als von der SPD. Arbeitsplätze haben noch keinen in die Armut getrieben.

Wenn du das wohl der gesamten Gesellschaft nicht als Regierungsaufgabe siehst ist dir nicht zu helfen. Da brauche ich mir auch nicht die Finger wund schreiben. Desweiteren sei erwähnt das da wiedermal ein "?" steht. Dementieren das es nicht so ist kann man wohl nicht - deshalb sollte man auch drüber nachdenken. Ich behaupte nicht das es eine Partei gibt die unter dem Gesichtspunkt besser oder schlechter ist. Nur sollte man generell mal an die eigentlich Aufgabe des Staates denken. Und als Demokratiebewusster loyaler Bürger ist das wohl eine der Grundlagen nach denen wir entscheiden sollten. Das du mich dafür nach Kuba schicken willst sagt schon einiges über deine Haltung - Neutral kann man dich wohl nicht einstufen.

Zitat:
uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Was passiert wenn jeder so eine UNLOYALE Sichtweise hat wie die führenden Wirtschaftskräfte, die nur darauf bedacht sind ihren Gewinn zu maximieren, ihren Aktionären gute Bilanzen vorzulegen um selbst nicht gefeuert zu werden, fehlt da der gewinnorientierten Wirtschaft nicht vielleicht doch ein bischen die Weitsicht?



Analog dazu die UNLOYALE Sichtweise der Arbeitnehmer, die nur darauf bedacht sind ihren Lohn jährlich erhöht zu bekommen, versuchen ihren Beruf gut zu machen, um selbst nicht gefeuert zu werden?

Tut mir Leid, aber deine Sichtweise ist hier recht eindimensional. Auch Führungskräfte werden gefeuert wenn sie schlecht arbeiten, Stichwort "Managerwechsel". Und wenn sie schlechte Bilanzen vorlegen ist das so, als würde ein Arbeitnehmer schlechte Arbeit abgeben. Ich werde niemandem vorwerfen nicht gefeuert werden zu wollen.
Es ist allerdings sehr naiv und erschreckend, dass du hier nicht möhctest, dass der Kündigungsschutz gelockert wird, gleichzeitig aber von leitenden ANgestellten erwartest, auf ihre eigene Kündigung hinzuarbeiten. Tut mir Leid, du kannst das gerne tun, aber in diesem land haben das weder Angestellte noch Führungskräfte vor. Wenn du ihnen das vorwerfen willst, ist das IMHO bedenklich.


Hättest du meinen nächsten Satz auch noch gelesen hättest du dein voreiliges und emoitionales Geschreibsel sparen können, da ich gerade merke das du erst schreibst bevor du liest bereue ich gerade mir die Mühe für diesen Post zu machen. Ich werfe keiner Führungsperson sein verhalten vor ich weise lediglich auf das Problem hin das wir in der Wirtschaft haben. Wie du selbst schon feststellt ist da ein Kreislauf der vom Selbsterhaltungstrieb jedes einzelnen getrieben wird, was man aber definitiv keinem vorwerfen kann. Die Gründe hierfür sind meiner Meinung nach in der Globalisierung und somit nicht innerdeutsch zu suchen.
Im Nebensatz sei erwähnt das die Inflation die Lohnerhöhungen in den letzten 5 Jahren jedesmal überschritten haben. Ein Schritt hin zu Senkung des Lebensstandards, um den wir in Deutschlanf, wie Naridian schon erwaehnt hatte, langfristig nicht herumkommen wenn wir Konkurrenzfähig bleiben wollen. Nur sollten diesen Schritt alle mitgehen! Aktionen wie sie beim Wechsel des Daimler-Chrysler Vorstandes passieren führen bei mir aber doch dazu einigen Führungskräften Macht- und Geldgier vorzuwerfen und somit ein übertriebenes Maß an UNLOYALITÄT.



uneX`9dots hat folgendes geschrieben:

Was ist wenn die Klippe zwischen arm und reich immer größer wird? Was passiert wenn die Deutschen die schönen deutschen Autos nichtmehr in Massen kaufen können sondern auf billige Chinesen zurückgreifen müssen?


Tun sie das nicht jetzt schon, wenn auch nicht bei Chinesen so doch bei günstigeren Asiaten? Und nicht nur bei Autos sondern bei allen Produkten? Wo wurde der Computer gebaut mit dem du diesen Post geschrieben hast?

Zitat:
Und wieso? Weil die Produktion dort einfach viel günstiger ist. Und die Konsumenten die Weitsicht vermissen lassen, wenn sie das günstigere asiatische Produkt kaufen. Aber dann den Konzernen Vorwürfe machen, weil sie Arbeitsplätze auslagern? Ziemlich naiv, findest du nicht? Schließlich gehen die Firmen die immernoch hier produzieren reihenweise pleite.
Hmm, wie war das noch mit dem Lohnnebenkosten senken? Das würde doch die produktion günstiger machen und deutsche Produkte wettbewerbsfähiger machen? Aber neeeee, das wäre ja total unsozial und würde der Großindustrie in die Hände spielen (Fragst du dich eigentlich nicht selbst wieso es ein in Asien produzierenden Unternehmen interessieren sollte wie hoch die deutschen Lohnnebenkosten sind? Nein? Seltsam.)

Mein PC wurde glaube ich in Irland zusammengebaut. Der größte Teil seiner Komponenten wohl in Europa oder den USA.
Zu den Lohnnebenkosten habe ich oben schon erwaehnt das wir die Lohnnebenkosten in Deutschland quasi ganz abschaffen muessten um auf aehnliche Produktionkosten zu kommen, sodass es sich fuer firmen lohnt in Deutschland zu bleiben. Das geht aber definitiv nicht. Den Effekt der Lohnnebenkosten in geringem Maße kann wohl keiner vorhersagen - kommt eben immer drauf an welche zeitung man liest.
Nebenbeierwähnt: Auf deutschen Straßen ist noch viel mehr Platz fuer asiatische Autos...

Zitat:
Es ist aber meine Pflicht als mündiger deutscher Staatsbürger, es zu versuchen. Deine übrigens auch, und anderen Leuten pauschal die Fähigkeit dazu abzusprechen ist weder angemessen noch ratsam noch zeugt es von einem starken demokratischen Grundverständnis.
Versuche doch demnächst lieber, sie zur intensiveren Auseinandersetzung mit Wahlprogrammen zu ermutigen, als ihnen jede Wahlfähigkeit abzusprechen Winken

Da du mir das sagst kann ich darüber leider nur lächeln, den Vorwurf des Tunnelblicks spiele ich dir gerne zurück. Es ist eben deine Pflicht als Bürger dir Gedanken darüber zu machen wen du Wählst, ich finde es schade das du dich in dem Maße von Medien, Schule und Bekannten beeinflussen lässt ohne selbst deine Informationsquellen zu Hinterfragen. Du machst es dir zu einfach. Deine Überzeugtheit von deiner Meinung und deinen Thesen verschlimmert die Sache noch und zeigt wie leicht Menschen heutzutage zu beeinflussen sind.
Ich habe keineswegs die Absicht hier irgendeine Meinung zu vertreten, ich versuche lediglich zum denken anzuregen und zu zeigen das man sich nicht nur informieren soll sondern auch seine Informationen und ihre Quellen einordnen muss um dann SELBST eine Meinung zu generieren.

@oakley: dich informieren und dich nicht durch die Informationsmedien beeinflussen lassen. Ich werfe das zwar keinem direkt vor aber ich denke die meißten hier machen es sich zu einfach.
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cain.
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Angemeldet: 04.06.2004
Beiträge: 1506
Wohnort: St. Gallen

BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat
Zitat:
Diese These sagt irgendjemand... sollen wir im ernst mal sammeln wieviele solcher Thesen sich in letzter Zeit schon als falsch erwiesen haben?
Deine These baut auf Wagen Vermutungen über das verhalten von Arbeitnehmern - meinst du nicht das es genauso vertretbar ist, das jeder Arbeitnehmer heutzutage froh ist einen Job zu haben und deshalb sicherlich nicht durch Faulheit im Beruf diesen Job aufs Spiel setzt?


Meine Thesen habe ich größtenteil nicht aus Zeitungen o.ä., die zum Kündigungsschutz resultiert zu 100% aus gesprächen mit mittelständischen Unternehmern, soviel auch zu deinem Schlussvorwurf.

Zitat:
Nebenbei sei erwähnt das Unternehmen nur Mitarbeiter einstellen wenn sie arbeit für diese haben - und wenn ich lese das die Telekom bis 2008 weiterhin ca. 10000-15000 Stellen abbauen will ist es doch wohl nicht gesichert das die Firmen darauf brennen neue Leute einzustellen.


Großunternehmen, wie du sie hier überall als Beispiel und Bewertungsgrundlage nimmst, habe ich explizit NICHT gemeint bei meinen Ausführungen und dies auch geschrieben. Aber mir wirfst du vor deine Beiträge nicht zu lesen - ich bin mir sogar sehr sicher dass du das Ende meines Posts noch nicht gelesen hattest als du diese Zeilen verfasst hast Winken

Also denn, zitiere ich mich mal selbst, denn deine Ausführungen habe ich im Vorpost bereits widerlegt.


Zitat:
Davon abgesehen: Den wirklich großen Unternehmen ist diese Klausel egal: Sie feuern einfach die 5000 zuletzt eingestellten Mitarbeiter, bei so vielen Mitarbeitern ist eine weitere Kontrolle ja schlicht unmöglich.
Wessen Klausel spielt also der Großindustrie in die Hände? Die der SPD, denn so bekommen große einen weiteren Wettbewerbsvorteil. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen - die 80% unserer Arbeitsplätze stellen und gut noch mehr stellen könnten - profitieren von CDU und FDP.


weiter im Text... Also:

Zitat:
Ich werfe keiner Führungsperson sein verhalten vor ich weise lediglich auf das Problem hin das wir in der Wirtschaft haben. Wie du selbst schon feststellt ist da ein Kreislauf der vom Selbsterhaltungstrieb jedes einzelnen getrieben wird, was man aber definitiv keinem vorwerfen kann. Die Gründe hierfür sind meiner Meinung nach in der Globalisierung und somit nicht innerdeutsch zu suchen.


Die Problematik ist allgemein bekannt, aber auch in einer globalisierten Welt müssen wir innerdeutsch auf sie reagieren.

Zitat:

Im Nebensatz sei erwähnt das die Inflation die Lohnerhöhungen in den letzten 5 Jahren jedesmal überschritten haben. Ein Schritt hin zu Senkung des Lebensstandards, um den wir in Deutschlanf, wie Naridian schon erwaehnt hatte, langfristig nicht herumkommen wenn wir Konkurrenzfähig bleiben wollen. Nur sollten diesen Schritt alle mitgehen! Aktionen wie sie beim Wechsel des Daimler-Chrysler Vorstandes passieren führen bei mir aber doch dazu einigen Führungskräften Macht- und Geldgier vorzuwerfen und somit ein übertriebenes Maß an UNLOYALITÄT.


Wir sind aber nicht abhängig von der Großindustrie, sondern von mittelständischen Unternehmen, denn das gros der Arbeitsplätze schafft die Großindustrie schon lange nicht mehr Mit den Augen rollen

Also müsstest du eigtl mit mir darin übereinstimmen, dass man den mittelständischen Unternehmen helfen müsste, z.B. (o wunder Winken ) durch eine Lockerung des Kündigungsschutzes.

Zitat:
Mein PC wurde glaube ich in Irland zusammengebaut. Der größte Teil seiner Komponenten wohl in Europa oder den USA.


Aha, schön dass du deutsche Arbeitsplätze sicherst Mit den Augen rollen

Davon abgesehen: Nur weil ein Dell Rechner in Limerick zusammengebaut wird, heißt das noch lange nicht dass die Komponenten von dort stammen.
Davon abgesehen ist Dell wohl einer der arbeitsplatzärmsten Computervertriebe. Mit anderen Worten: schlechtes Argument deinerseits.


Zitat:

Zu den Lohnnebenkosten habe ich oben schon erwaehnt das wir die Lohnnebenkosten in Deutschland quasi ganz abschaffen muessten um auf aehnliche Produktionkosten zu kommen, sodass es sich fuer firmen lohnt in Deutschland zu bleiben. Das geht aber definitiv nicht. Den Effekt der Lohnnebenkosten in geringem Maße kann wohl keiner vorhersagen - kommt eben immer drauf an welche zeitung man liest.
Nebenbeierwähnt: Auf deutschen Straßen ist noch viel mehr Platz fuer asiatische Autos...

Geniale Argumentation. Wir können das problem nicht ganz aus der Welt schaffen, also lasst uns gar nichts dagegen tun. Die Senkung der Lohnnebenkosten ist ein Schritt in die richtige Richtung und geeignet einen Teil des Problems zu kompensieren.

Analog zu deiner Argumentation könnte man auch zu kollektivem Selbstmord aufrufen, weil man ja eh irgendwann stirbt.

Zitat:
Da du mir das sagst kann ich darüber leider nur lächeln, den Vorwurf des Tunnelblicks spiele ich dir gerne zurück. Es ist eben deine Pflicht als Bürger dir Gedanken darüber zu machen wen du Wählst, ich finde es schade das du dich in dem Maße von Medien, Schule und Bekannten beeinflussen lässt ohne selbst deine Informationsquellen zu Hinterfragen. Du machst es dir zu einfach.


Ich hinterfrage meine sämtlichen Quellen kritisch und sehe keineswegs schwarz-gelb als eine Lösung all unserer Probleme - das größte Problem Deutschlands, den Bürokratieapparat - werden wohl auch sie nicht in geeignetem Maße abbauen können. Sie wollen aber in diese Richtung Schritte unternehmen, und das finde ich definitiv besser als die ständige Bürokratieaufstockung der SPD. Deren einziges Mittel gegen Bürokratisierung wäre wahrscheinlich die Schaffung eines Amtes für Debürokratisierung mit 2000 neu eingestellten Beamten und ohne jegliche Kompetenzen...

Und ich kann dir garantieren dass ich mir sehr viele Gedanken darüber mache wen ich wähle, ich habe beispielsweise vor der Wahl lange recherchiert und in sehr vielen Foren diskutiert und nachgelesen und im Anschluss das gelesene durch eigene Recherchen betätigt gefunden - oder widerlegt.

Zitat:
Deine Überzeugtheit von deiner Meinung und deinen Thesen verschlimmert die Sache noch und zeigt wie leicht Menschen heutzutage zu beeinflussen sind.


Ah, ein opfer des s.g. Relativierungshexenkessels unserer Zeit.
Ich werfe hierzu mal eine ethische (auch christlich-ethische) Grundlage in den Raum: Ohne einen eigenen Standpunkt kann man keine Argumentation führen, und ohne einen eigenen Standpunkt ist jegliche Toleranz Gleichgültigkeit.

Davon abgesehen ist deine Aussage geradezu erschreckend paradox: Eine feste Meinung soll zeigen dass die menschen leicht zu beeinflussen sind? Tut mir Leid, aber jeder vernünfitge mensch würde im Gegenteil behaupten dass nur Menschen ohne festen Standpunkt und feste Einsichten leicht zu beeinflussen sind. Und gerade deswegen finde ich es erschreckend dass 20% der Deutschen am Tag vor der Wahl ihre Wahlentscheidung noch nicht getroffen hatten, obwohl das nach deiner Argumentation wohl ein höchst löbliches und kritisches Verhalten zeigt Mit den Augen rollen

Zitat:
Ich habe keineswegs die Absicht hier irgendeine Meinung zu vertreten, ich versuche lediglich zum denken anzuregen und zu zeigen das man sich nicht nur informieren soll sondern auch seine Informationen und ihre Quellen einordnen muss um dann SELBST eine Meinung zu generieren.


Du wirfst hier keinerlei brauchbare Thesen in den Raum, sondern wirfst allen anderen vor keine Ahnung zu haben, Ich habe meine eigene Meinung schon seit etlichen Jahren und informiere mich ständig um sie an die gegebene Zeit anzupassen, und verwende dafür wohl sehr viel mehr zeit als die meisten anderen Jugendlichen die sagen "Angela Merkel hat ein blödes Gesicht und mein Papa sagt die CDU lügt, also wähle ich SPD".

Deine lächerlichen Vorwürfe fasse ich nebenbei als eine persönliche Beleidigung auf und den Versuch, sich auf Kosten anderer als Wissender und besser Informierter darzustellen, ohne Inhalte oder konkretes zu sagen.

Edit: Meine ICQ# ist 117769617, da lässt sich wohl besser diskutieren.
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bl:nd
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Angemeldet: 04.06.2004
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BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 15:58    Titel: Antworten mit Zitat
führt das doch bitte hier weiter und verwehrt der öffentlichkeit nicht das teilhaben - ich oute mich zb gern selbst als begeisterter mitleser Smilie
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Dick3rl3
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Angemeldet: 06.08.2004
Beiträge: 1923
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BeitragVerfasst am: 23.09.2005, 16:43    Titel: Antworten mit Zitat
Jo, finds auch interessant. Cain und Unex scheinen zu viel Freizeit zu haben Winken
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